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Image by Art Lasovsky

Die Macht der Worte

Am 16.11.22 durfte ich zu diesem spannenden Thema einen Input im Lighthouse Haiger halten.





Jakobus 3:1-12

„Drängt euch nicht danach, Lehrer zu sein, meine Brüder. Ihr wisst ja, dass wir ‹als Lehrer› ein strengeres Gericht zu erwarten haben, denn wir alle machen oft Fehler. Wer beim Reden keine Fehler macht, der ist ein vollkommener Mann und kann auch seinen Körper im Zaum halten. Wenn wir den Pferden Zaumzeug ins Maul legen, um sie uns gefügig zu machen, lenken wir damit das ganze Tier. Seht euch die großen Schiffe an, die von starken Winden getrieben werden. Von einem sehr kleinen Ruder werden sie dorthin gesteuert, wohin der Steuermann es will. So ist auch die Zunge nur ein kleines Glied und kann sich doch großer Wirkungen rühmen. Und ein kleines Feuer steckt einen großen Wald in Brand. Auch die Zunge ist so ein Feuer, das von der Hölle angezündet wird, eine Welt voll Unrecht unter unseren Gliedern. Sie beschmutzt den ganzen Menschen und macht ihm das Leben zur Hölle. Der Mensch hat es gelernt, jede Art von wilden Tieren, Vögeln, Schlangen und Seetieren zu bändigen. Aber die Zunge, dieses rastlose Übel voll tödlichen Giftes, kann kein Mensch bändigen. Mit ihr preisen wir unseren Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir andere Menschen, die doch nach Gottes Bild geschaffen sind. Aus demselben Mund kommen Segen und Fluch heraus. Aber so, meine Brüder, sollte es gerade nicht sein. Eine Quelle lässt doch nicht aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser hervorsprudeln. Ein Feigenbaum trägt doch keine Oliven, meine Brüder, und ein Weinstock keine Feigen. Und eine Salzquelle kann niemals Süßwasser geben.“


Sprüche 18:20-21: „Von der Frucht des Mundes wird der Körper satt, / vom Erfolg der Lippen kann man leben. Die Zunge hat Macht über Leben und Tod; / wer sie gut nutzt, genießt ihre Frucht.“


Epheser 4:23-32: "Ihr dagegen werdet im Geist und im Denken erneuert, da ihr ja den neuen Menschen angezogen habt, den Gott nach seinem Bild erschuf und der von wirklicher Gerechtigkeit und Heiligkeit bestimmt ist. Als Menschen, die das Lügen abgelegt haben, müsst ihr einander die Wahrheit sagen. Wir sind doch als Glieder miteinander verbunden. Versündigt euch nicht, wenn ihr zornig werdet! Die Sonne darf über eurem Zorn nicht untergehen! Gebt dem Teufel keinen Raum in euch! Wer ein Dieb war, soll nicht mehr stehlen, sondern hart arbeiten und mit eigenen Händen seinen Lebensunterhalt verdienen, damit er Notleidenden davon abgeben kann. Lasst kein hässliches Wort über eure Lippen kommen, sondern habt da, wo es nötig ist, ein gutes Wort, das weiterhilft und allen wohltut. Betrübt auch nicht den Heiligen Geist, den Gott euch als Siegel aufgeprägt hat und der euch die volle Erlösung garantiert. Fort also mit aller Bitterkeit, mit Wut, Zorn und gehässigem Gerede! Schreit euch nicht gegenseitig an und verbannt jede Bosheit aus eurer Mitte. Seid vielmehr umgänglich und hilfsbereit. Vergebt euch gegenseitig, weil Gott auch euch durch Christus vergeben hat.


Wir sind geschaffen worden, um Worte des Lebens, des Lobpreises und der Liebe zu sprechen.

Wir brauchen die Lust an Gottes Wort, die Lust an Gott selbst, um das tun zu können. Wenn wir uns seine Wahrheiten vor Augen führen, sein Wort laut aussprechen, dann können seine Worte in unseren Mund übergehen.


Worte können tief verletzen, sie können klein halten und töten. Worte bestimmen unser Leben. Und Worte zeigen, was in unseren Gedanken passiert. Letztendlich entblößen unsere Worte unser Herz. Wenn ich ein böses Wort spreche, dann ist das nicht bloß ein Wort. Dieses Wort war vorher ein Gedanke. Und der Gedanke entstammt meinem Herzen, das ich ausrichten muss, auf das was gut und wohlgefällig vor Gott ist. Alles in unserem Leben ist eine Herzenshaltung. Ist unser Herz nah bei Gott, werden es auch unsere Worte zeigen.


Überlege einmal, wo du in der Vergangenheit Dinge gesagt hast, über dich oder andere, laut oder leise, die Einfluss genommen haben auf dein Leben. Wo darfst du zu Gott umkehren und dir neue Worte für dich und andere von ihm schenken lassen? Wo musst du dich entschuldigen und besser auf deine Worte achten? Gerade auch in Familie, Ehe, Erziehung?


Hast du Gedanken zur "Macht der Worte"? Lass mir gern einen Kommentar da ...




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